Projektupdate Februar 2017

Dies ist ein technisches Zwischenupdate aber wir hoffen, dass es trotzdem einigermassen verständlich ist für alle.

Unterdessen wurde die Elektronik für die Empfänger (HomeStation) vollständig hergestellt und mit der neuen Firmware in Betrieb genommen. Hier gab es wie erwartet keine grösseren Probleme. Derzeit werden die Gehäuse im 3D Drucker fabriziert. Hierfür wird nun nur noch wenig Zeit benötigt, da wir sämtliche Vorarbeiten bereits geleistet haben. Wie so ein 3D-Druck aussieht, haben wir mittels Video in unserem Mai 2016 Update gezeigt: Projekt Update Mai 2016. Wir finden es nach wie vor faszinierend und wer es noch nicht gesehen hat, sollte sich dieses Video unbedingt ansehen.

Beim Halsband sind einige Komplikationen aufgetaucht, welche in der Zwischenzeit gelöst sind. Der Flex-Print konnte nicht in der gewünschten Zeit hergestellt werden. Nach einer erfolgreichen Suche nach einem alternativen Anbieter ging es dann doch. Nun haben wir zwei Anbieter, was sich auf zukünftige Produktionen sicher positiv auswirken wird.

Eigentlich sind wir nun bereit die Flex-Prints zu bestücken. Doch leider müssen wir auf ein einziges Bauteil warten. Dies ist insofern ärgerlich, weil es bereits im Januar frühzeitig bestellt wurde. Es gibt einen Lieferengpass und der Liefertermin wurde bereits 3 mal verschoben. Wir hoffen nun, dass die Lieferung, wie versprochen, noch diese Woche erfolgt. Dann könnte die Halsbandelektronik Anfang nächster Woche produziert werden. Wenn dies der Fall ist, können wir die Halsbänder nächste Woche verschliessen (ins Gehäuse verarbeiten) und testen.

Solche Produktionsverzögerungen sind nicht unüblich aber trotzdem sehr ärgerlich. Wir werden ein weiteres Update publizieren, sobald wir im Besitz der neuen Sets sind. Höchsterfreulich ist, dass wir nun einen zuverlässigen Hersteller haben, welcher einerseits die Produktion für grössere Mengen ausführen kann und anderseits die Produktionsprozesse implementiert sind und auch funktionieren. Es wurde sehr viel gemeinsames Produktions-Know-How erarbeitet und wir sind froh, nun zukünftige Serien-Produktionen mit einem kompetenten Partner durchführen zu können. Unser Schwerpunkt liegt bei der Effizienz, um diese nochmals zu steigern.

Da unser Firmware-Programmierer seine Arbeiten soweit erledigt hat, konnten wir ihn auch mit gutem Gewissen eine Woche in die Skiferien schicken.

Er hat es sich mehr als verdient. Schaut Euch diesen traumhaften Berg an (das Matterhorn Zermatt). Einfach wunderschön!

Beste Grüsse
Alan & Claudio

Projektupdate Januar 2017

Guter Start ins Jahr 2017

Wir hoffen, ihr seid alle gut ins neue Jahr 2017 gestartet. Wir selbst haben einen guten Start erwischt. Wir möchten uns hier nochmals bei allen für die vielen und netten Weihnachts- und Neujahreswünsche bedanken.

Noch vor Weihnachten wurde der Vertrag mit unserem Hersteller ausgehandelt und danach die neuen GPS Katzenhalsbänder in Auftrag gegeben. Sie werden gefertigt, noch während wir diese Zeilen schreiben. Mit dieser abschliessenden Prototypenproduktion hat der Hersteller gleichzeitig die Möglichkeit, sich auf die bevorstehende Nullserie gut vorzubereiten.

Nach Abschluss dieser Produktion erfolgt auf Seiten des Herstellers eine Produktionsanalyse, um die finale Offerte unter Dach und Fach zu bringen. Parallel dazu wird mit dem Werkzeugbau für die Endmaterialien begonnen. So ein Werkzeug ist übrigens eine sehr spannende Geschichte und eine Art „Kunstwerk“ in sich. Ein guter Werkzeugbauer kann sehr viel Effizienz schaffen und es ist sehr spannend seine Arbeiten mit zu verfolgen. Die Herstellung der Werkzeuge selbst ist jedoch leider ein zeitintensiver Schritt, welcher mind. 8 Wochen dauert. Daher möchten wir diese so schnell wie möglich in Angriff nehmen. Die CAD- und Designarbeiten für das Halsband und die Homestation sind dafür soweit abgeschlossen. Das „Go“ wird gegeben, sobald wir die Prototypen erhalten und getestet haben (im März).

Viele Anfragen sind bei uns eingegangen, ob das petTracer GPS Katzenhalsband bereits im Frühling erhältlich sein wird oder nicht. Dies wäre natürlich auch unser grösster Wunsch, denn spätestens ab Frühling drängen unsere geliebten Vierbeiner wieder hinaus in die Natur.

Wenn es weiterhin so gut läuft, dann ist es gemäss aktueller Produktionsplanung ziemlich realistisch, die Indiegogo-Halsbänder gegen Ende des 2. Quartals herzustellen und dann auszuliefern. Es freut uns sehr, dass die lange Warterei nun bald ein Ende haben wird. Alle anderen Katzenbesitzer müssen sich (leider) noch etwas gedulden. Wir sind bemüht, auch Euch baldmöglichst einen realistischen Liefertermin mitteilen zu können.

Beste Grüsse
Alan & Claudio

Projektupdate Dezember 2016

 Ein ereignisvolles Jahr neigt sich dem Ende zu. Zusammengefasst war dies das Jahr der Herausforderungen.

Mit unserem kleinen Team haben wir mehrere tausend Anfragen, zeitgerecht beantwortet, die gesamte Elektronik an allen Ecken und Enden optimiert, unzählige CAD Designanpassungen und Entwürfe gemacht, Firmware programmiert, das finanzielle Fortbestehen der Firma gesichert, in enger Zusammenarbeit mit dem Hersteller die Produktionsprozesse implementiert, Use-Cases definiert, das Prototypenportal programmiert, diverse Tests inkl. Feldtest ausgeführt. Die Materialbeschaffung sichergestellt, rechtliche Abklärungen getätigt, uns in das Normen- und Zertifizierungs-wesen eingearbeitet und diverse administrative Arbeiten erledigt.

Doch wo stehen wir heute? Wir werden nun zwischen Weihnachten und Neujahr das Printlayout von Seiten Hersteller überarbeiten lassen und dann die Prints herstellen. Ziel ist es, dass unser Hersteller eine kleine Anzahl von Prototypen von A bis Z herstellt, inklusive Einkauf der Materialien. Dieser Schritt ermöglicht es unserem Hersteller alle Fertigungsprozesse in der Praxis zu testen. Ist dies erfolgt, so wird er in der Lage sein, mit uns Termine für die Auslieferung zu definieren.

Unterdessen ist es kalt geworden, obwohl wir im Flachland keinen Schnee haben. Topolino macht es sich seit einiger Zeit im Büro gemütlich und glänzt mit aktiver Arbeitsverweigerung, sprich er hat Null Interesse mit seinem Halsband raus in die Kälte zu gehen. Zum Glück haben wir unsere Tests bereits abgeschlossen. :)

Wir wünschen allen ganz schöne Festtage und verbleiben mit den allerbesten Weihnachtsgrüssen.
Alan & Claudio

Projektupdate November 2016

 pettracer_topolino_am_streckenTechnisches Update

Dieses Update ist eher technischer Natur, doch wir versuchen es in Worten zu fassen, welche auch Nichttechniker verstehen. Basierend auf den abgeschlossenen Feldtests haben wir den vergangenen Monat dafür investiert, alle Korrektur- und Optimierungsarbeiten durchzuführen.

Print Layout
Das Printlayout (Anordnung der elektronischen Bauteile wie GPS Modul, Mikroprozessor etc.) wurde einem weiteren Redesign unterzogen. Einerseits mussten wir die Druckstellen entsprechend anpassen, da empfindliche Teile verletzt wurden. Anderseits verwenden wir nun allgemein einen kleineren Teilestandard, was uns mehr Spielraum verschafft.

Klebversuche
Das Gehäusematerial bei den Prototypen war ein weiterer Schwachpunkt (dies war uns bewusst, jedoch hatten wir uns etwas mehr Strapazierfähigkeit erhofft). Neben der mangelhaften Robustheit war es auch nicht wasserdicht, was sicher kein Vorteil war an den verregneten Sommertagen. pettracer_setsWie dem auch sei, wir haben nun erfolgreich ein Klebeverfahren mit dem finalen Gehäusematerial implementiert. Die Schwierigkeit war einen geeigneten Kleber zu finden und ein Klebeverfahren zu entwickeln, welches in der Produktion finanziell tragbar ist. Beim Kleben müssen die Teile entsprechend zusammengepresst werden. Dabei ist erschwerend, dass wir keinen „Gegendruck“ im Inneren des Halsbandes erzeugen können.

Werkzeugdesign
Da nun alle „Innovationsprozesse“ entwickelt waren, konnten wir auch mit dem Werkzeugdesign fortfahren. In enger Zusammenarbeit mit dem Hersteller haben wir die nötigen CADs erstellt und Anforderungen definiert, um die Werkzeuge für die Herstellung der Kunststoffverschalung in Kürze in Auftrag geben zu können. Dies beinhaltet sowohl die Gussform für das Halsband als auch diejenige für die HomeStation Verschalung. Es ist sehr wichtig, dass hier keine Fehler gemacht werden, denn diese Werkzeuge sind sehr teuer und werden in der Produktion tausendfach eingesetzt.

petTracer Weihnachtskranz

Ausblick bis Weihnachten

Mit dem neuen Printdesign können wir nun verbesserte Prints herstellen und nochmals in Prototypenform verarbeiten. Diese werden abschliessenden Tests (Biege- und Zuverlässigkeitstests) unterzogen. Dies ist notwendig, da wir nicht ein kleines sondern ein komplettes Redesign gemacht haben. Hier wollen wir in Zukunft keine Überraschungen mehr erleben.

Die schlechte Nachricht ist, dass wir nach diesem Test voraussichtlich weitere kleine Anpassungen durchführen müssen (in der Praxis taucht immer etwas auf, was man in der Theorie übersehen hat). Wir werden daher erst im neuen Jahr in der Lage sein, die Halsbänder herzustellen und einen Liefertermin zu bestätigen.

Die gute Nachricht ist, dass nach Abschluss dieser Tests bereits mehrheitlich alles eingerichtet ist, um mit der Nullserie zu beginnen und die Auslieferung für Indiegogo-Kunden vorzunehmen.

Beste Grüsse
Alan & Claudio

Projektupdate September 2016

pettracer_topolino_teppich

Feldtest Abgeschlossen

Alles in allem konnten wir grossen Nutzen aus den Tests ziehen. Einige Sets haben erstaunlich lange durchgehalten. Es war uns möglich die ganzen Informationsübertragungen bzw. Kommunikationsprotokolle sowie auch die Serverinfrastruktur zu testen. Wir haben eine sehr gute Vorstellung bekommen, was das Katzenbesitzer- und Katzenverhalten anbelangt und konnten unsere Use Cases entsprechend verbessern bzw. verifizieren (Inbetriebnahme, Firmware Updates etc.). Es wurde von den Testern wertvolle Inputs geliefert, welche wir teilweise noch umsetzen können.

Sicherheitsverschluss

Um, 25.09.2016 21:47:07 verlor Wiggle (eine unserer Testkatzen) sein Halsband. Er versuchte sich durch ein Loch im Maschendrahtzaun durchzuzwängen und blieb dabei hängen. Der Sicherheitsverschluss öffnete sich (korrekterweise) und das Halsband wurde am nächsten Tag, dank genauer GPS Position, schnell wieder gefunden.

pettracer_sicherheitsverschluss

Somit hatte in diesem Fall der Sicherheitsverschluss korrekt funktioniert. Das Halsband nahm dabei keinen Schaden und Wiggle ist bei bester Gesundheit.

pettracer_wiggle_test

Statistik Feldtest

Die erste Position für das (neue) Feldtestportal wurde am 8. Juli 2016 um 12:33 aufgezeichnet.

Seither wurden (Stand 22.09.2016, ca. 14:45) insgesamt 968’438 Meldungen von den eingesetzten Empfänger und Halsbänder an unser Webportal gesendet. Davon sind 87’652 Positionsmeldungen, welche von insgesamt 42 verschiedenen Halsbändern gesandt wurden.

„Testsieger“ war das Halsband Nr. 53. Es sendete 5’347 Positionen innert rund 38 Tagen an unser Webportal, was im Schnitt 140 Positionen pro Tag entspricht.

Von den Positionen, welche von einem Halsband bereits mit Qualitätsmerkmalen (Filter für die Genauigkeit) ausgestattet wurden, hatten während der ganzen Zeit:

  • 10’323 Positionen die Bestnote
  • 7’817 hielten noch den mittleren Richtlinien stand und
  • 1’475 lieferten immerhin noch drei valide und gültige Messungen

Anmerkung: Die restlichen 68’037 Positionen wurden ohne Qualitätsmerkmale übertragen, da dieses Feature erst gegen Ende des Feldtests implementiert wurde.

Biegetest

Im März berichteten wir über unseren Biegetest. Dabei ging es darum die Robustheit der elektronischen Komponenten unter widrigsten Umständen zu testen. Diese Tests mit dem bestückten Flexprints waren sehr erfreulich, denn auch nach mehreren Tausend Biegungen funktionierte die Elektronik einwandfrei.

Da der erste Test gut verlaufen war, hatten wir uns aus zeitlichen Gründen entschieden, die weiteren Tests im Feldtest zu integrieren.

Biegetest petTracer GPSKatzenhalsband

Während dem Feldtest mussten wir dann, nach der Analyse einiger defekter Hardware, unschönes feststellen. Das verwendete Prototypengehäuse wirkte sich über kurz oder lang negativ auf die Elektronik aus. Anstelle diese zu schützen, verlagert das Gehäuse die Druckstellen auf empfindliche Bereiche (unter anderem auf das GPS Modul) und verletze diese. Wir konnten in aufwendiger Reparaturarbeit die meisten Halsbänder „retten“, doch der Aufwand war sehr hoch und beanspruchte viel Zeit.

Daher sind wir nun bereits an der Durchführung einer weiteren Hardware-Iteration inklusive Optimierung der Verschalung. Wir werden hierfür die nötigen Serienwerkzeuge bestellen und das finale Material verwenden, welches viel Robuster und wasserdicht sein wird. Die gesamte Produktion dieser Nullserie wird in enger Zusammenarbeit mit unserem finalen Serienhersteller erfolgen.

Konkurs Kaddz

Vor einiger Zeit erhielten wir die unschöne Neuigkeit, dass die Firma Kaddz Insolvenz anmelden musste. Obwohl es sich bei dieser Firma um eine direkte Konkurrenz von uns handelte, so bedauern wir dies dennoch, denn wir haben einen der Gründer kennengelernt. pettracer_tigiAusserdem ist es immer sehr schade, wenn ein Startup oder generell eine Firma Konkurs geht, denn üblicherweise steckt immer sehr viel Herzblut und Engagement dahinter.

Was wir daraus lernen bzw. uns bestätigt wurde ist, dass wir definitiv die korrekte Entscheidung getroffen haben. Wir hatten uns damals entschieden ein markttaugliches und fertiges Produkt auf den Markt zu bringen und die damit verbundenen Investitionen vor Markteinführung zu machen. Weiter gehört dazu auch ein sorgfältig geplanter Langzeittest. Die Qualität bzw. Zuverlässigkeit ist und bleibt für uns das Wichtigste.

Anfragen

Unterdessen häufen sich die Anfragen nach unserem petTracer GPS Katzenhalsband. Wir versuchen trotzdem möglichst zeitgerecht auf die Anfragen zu antworten.

Wir wünschen allen eine gute Woche.

Beste Grüsse
Alan & Claudio

Projektupdate August 2016

petTracer_Ferien

In der Schweiz sind die Sommerferien in den meisten Kantonen vorbei und Viele melden sich zurück zur Arbeit. Wir hatten vereinzelte Ferienabwesenheiten, doch im Grossen und Ganzen wurde intensiv am petTracer GPS Katzenhalsband gearbeitet. Was wurde genau gemacht?

Testen, Testen, Testen

Wir haben getestet, getestet und noch mehr getestet. Und dabei enorm viel gelernt und verbessert. Daraus entstand eine sehr zuverlässige, robuste und erstklassige Firmware. Wir können nun mit gutem Gewissen sagen, dass wir die neuen Übertragungsprotokolle sehr gut konzipiert und umgesetzt haben. Sie funktionieren einwandfrei! Des Weiteren haben wir unser Prototypen-Webportal soweit implementiert, getestet und genügend Erfahrungen gesammelt, dass wir mit geringem Aufwand die marktfähige petTracer GPSKatzenhalsbänder SetsSoftware implementieren können.

Wir sind nun in der Lage verschiedene Messdaten mitzuliefern und Auswertungen durchzuführen, damit Katzenbesitzer wissen, wo sich ihre Katzen befinden und was sie gerade tun. Man kann sich nun ganz einfach folgendes anzeigen lassen:

  • GPS Qualität
  • Funkstärke
  • Batterieladezustand
  • Diverse Filter
  • Suchmodus
  • eine Vielfalt an Darstellungsmöglichkeiten inkl. Heatmap und vielem mehr.

Genauigkeit des petTracers

Wir möchten hier schildern wie präzise unser petTracer GPS Katzenhalsband ist bzw. sein kann. Wie wir bereits in einem früheren Newsletter erklärt haben, gibt es viele Faktoren, die ein GPS Signal beeinflussen können und somit dessen Genauigkeit beeinträchtigen. Trotz all diesen Faktoren erhalten wir oftmals eine unglaublich genaue Position. Vor allem wenn wir das Halsband in den Suchmodus versetzen und alle 15 Sekunden eine Position orten. Um dies zu veranschaulichen habe ich hier einige Fotos und Printscreens gemacht. Diese Position wurde am 11.08.2016 gemessen und dokumentiert. Tester war unsere Katze Topolino.

petTracer GPSKatzenhalsband Topolino Garten fern

Bild 1: Topolino im Garten. Er versteckt sich hinter dem Baum.

petTracer_GPSKatzenhalsband Topolino Garten nahe

Bild 2: Hier eine nähere Aufnahme, welcher Topolino besser zeigt.

Topolino_Übersicht_Map_Gross

Bild 3: In der Mitte des Bildes sind die beiden Häuser von Bild 1 zu erkennen. Auf der Karte rechts davon befindet sich der Garten (bei den vielen roten Punkten/Kreisen).

Topolino_Übersicht_Map_Klein

Bild 4: Wenn man nun genau hinschaut, erkennt man, dass die Position schlussendlich auf wenige cm genau lokalisiert wurde! Das ist schon sehr stark!

Grosses Dankeschön an unsere Testerinnen und Tester

Wir haben eine Vielzahl an Testkatzen und Personen und wir möchten uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei Euch bedanken! Ihr und Eure Lieblinge macht einen super Job. Hier einige Impressionen unserer fleissigen Tester. :)

petTracer Katzen Feldtest

Nächste Woche werden wir die Anzahl Tester nochmals erhöhen, um eine noch grössere Diversität zu schaffen.

Wie geht es weiter?

Wir haben nun alle Hardwarekomponenten in Betrieb genommen, mit einer Ausnahme: der Bewegungssensor. Im 4 Stundenmodus hält unser Akku ca. einen Monat. Doch Intervallmodi sind nicht unbedingt das, was wir vorrangig wollen oder als „optimal“ erachten. Wir möchten ein System, welches intelligent genug ist zu wissen, was die Katze gerade macht und nur dann eine Positionsortung durchführt, wenn es auch Sinn macht. Daher werden wir in den kommenden Wochen dieses finale Stück Firmware implementieren und zusammen mit dem Bewegungssensor austesten.

Sollte sich das gesamte Zusammenspiel der Hardware und Firmware als effektiv herausstellen, so haben wir es endlich geschafft und können das „GO“ für die Produktion geben.

Wir möchten uns nochmals bei allen Unterstützern für die unglaubliche Geduld bedanken. Vielen herzlichen Dank!

Liebe Grüsse und bis bald
Alan & Claudio

 

Projektupdate Mai 2016

Das Interesse am petTracer GPS Katzenhalsband ist nach wie vor sehr gross. Seit unserem letzten Newsletter haben sich erneut mehrere hundert neue Personen für unser Projekt interessiert. Und dies ganz ohne Werbung. Auffallend dabei ist, dass es unterdessen auch sehr viele Anfragen aus dem Ausland gibt.

Aktueller Stand

Wir sind einen grossen Schritt weitergekommen, was die Verarbeitung des Halsbandes in der Produktion betrifft. Es bedarf einen hohen Grad an Innovation und eine enge Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten, um eine geeignete Lösung zu erarbeiten. Der Knackpunkt ist die wasserdichte Verschliessung der Verschalung (Hülle in welcher sich die Elektronik befindet). Dabei musste eine Designvariante gefunden werden, bei welcher die Möglichkeit besteht, genügend Druck auf die flexiblen Komponenten aufzubauen, um diese genügend stark zusammenpressen zu können. Nicht gerade einfach, wenn keine Möglichkeit besteht, einen Gegendruck „im Inneren“ des Halsbandes zu erzeugen. Und wäre es nicht schon schwierig genug, muss das Ganze auch noch durch automatisierte Arbeitsschritte kostengünstig ausgeführt werden können.

3D Druck

Wir arbeiten konstant daran, ein optimiertes und harmonisches Design unserer HomeStation (Empfänger und Ladestation) zu erstellen. Dabei ist ein 3D-Drucker sehr hilfreich; mit kurzen Iterationen kann kostengünstig weiterentwickelt werden. Wir haben daher unseren Prototypenpartner angefragt, ob er uns ein Kurzvideo von der Erstellung einer HomeStation zur Verfügung stellen könnte. Spannend fanden wir dabei deren Aussage, dass Sie zusätzlich benötigte Gegenstände für ihren 3D-Drucker einfach im 3D-Drucker drucken…macht doch eigentlich Sinn.

Energiebilanz

Ausführliche Gesamttests haben ergeben, dass wir gute Energiebilanzwerte erreichen, jedoch noch grösseres Potential nach oben besteht. Mit anderen Worten, wir sind noch nicht zufrieden. Daher waren wir gezwungen, grundlegende Datenübertragungsprotokolle nochmals zu überarbeiten. Es hatte sich gezeigt, dass die ursprünglich verwendeten Protokolle zu gross und aufwändig gestaltet waren und wir so zu viel Energie für die Übertragung einzelner Informationen benötigten. Hier sind wir nun auch auf dem richtigen Weg, da nun alles schematisch, sauber und professionell erarbeitet worden ist. Zukünftig haben wir es diesbezüglich einfach, weitere Funktionen und Erweiterungen zu implementieren.

Verfügbarkeit

Mit mehreren Tausend Interessenten auf unserer Warteliste steigt der Druck auf eine Auslieferung weiter an. Auch haben wir diverse Anfragen von teilweise grossen und renommierten Firmen erhalten, welche an einer Alternativanwendung oder Zusatzanwendung Interesse haben. Dies schmeichelt uns zwar, jedoch wollen und dürfen wir unser aktuelles Ziel nicht aus den Augen verlieren; nämlich das erste GPS Halsband für Katzen auf den Markt zu bringen, welches wirklich bedenkenlos und effektiv eingesetzt werden kann. Erster wichtiger Meilenstein ist es ein petTracer Set an unsere treuen Indiegogo-Unterstützer auszuliefern.

Stories

Neben unzähligen Anfragen bezüglich unserem petTracer GPS Katzenhalsband oder Fragen nach unserer Meinung zu verschiedensten Tracking-Produkten auf dem Markt erhalten wir auch Geschichten von Katzenhaltern und ihren Tieren, welche uns sehr berühren.

„Arfa hielt mich vom Zahnarztbesuch ab.“

Afra_bingutverstecktArfa ist eine Chantilly-Katze (ehemals Tiffany). Sie ist mir vor 5 Jahren zugelaufen. An einem sehr regnerischen Tag hielt sie mich davon ab zum Zahnarzt zu fahren. Sie stand einfach vor mir und ließ sich von mir kraulen. Und damit sie nicht nass wurde kroch sie unter meine Jacke. Damit war klar, dass sie mich/uns ausgesucht hatte. Den Namen haben wir von den Vorbesitzern übernommen. Er bedeutet „Die Schwarze“. Eigentlich ist sie nicht schwarz, sie

hat eher die Farbe von „Zartbitter-Schokolade“.

Afra_wanndarfichraus

Meine Frau wollte nie eine Katze haben. Und jetzt sind die beiden unzertrennlich. Sie geht regelmäßig mit Afra spazieren. Es fällt natürlich auf, dass sie wie ein Hund überall meiner Frau folgt. Und manchmal ist es ihr unangenehm, wenn Afra auf Hunde los geht und diese zurecht weist. Afra ist eben eine Lady ;-)

Herzlichen Dank an M. Gehrke für diese schöne Geschichte.

Das nächste Update folgt in Kürze.

Beste Grüsse
Alan & Claudio

Projektupdate März 2016

Die Temperaturen steigen, der Frühling klopft an und die Uhren werden bald wieder auf Sommerzeit umgestellt. Viele Katzen werden aktiver und die Katzenfreunde machen sich Gedanken über den Aufenthaltsort ihrer Liebsten. In den letzten Wochen haben wir wieder viele Zuschriften von Personen erhalten, welche neu auf petTracer aufmerksam geworden sind. Vielen Dank dafür und auch für all die guten Ideen, was zusätzlich in das GPS Katzenhalsband integriert werden könnte und wie es sein sollte. Wir freuen uns darüber und nehmen diese Vorschläge sehr gerne entgegen. Für die erste Produktegeneration konzentrieren wir uns jedoch auf die wesentlichen Kernfunktionen.

Biegetest

Ein weiterer Härtetest für unser GPS Katzenhalsband läuft. Es geht darum, die Robustheit der elektronischen Komponenten unter widrigsten Umständen zu testen. Der erste Test mit dem bestückten Flexprints war sehr erfreulich, auch nach mehreren Tausend Biegungen funktionierte die Elektronik noch.

Biegetest petTracer GPSKatzenhalsband

Verschiedene Testszenarien (sowohl für den Flexprint wie auch die Kunststoffverschalung, bei Kälte, Hitze, Feuchtigkeit,…) folgen nun in den nächsten Tagen und Wochen. Für einmal können wir einem Zeitverlust auch etwas Gutes abgewinnen. Je länger ein Testszenario läuft, umso positiver für das Produkt.

Testkatze

Topolino Büro

Unsere Testkatze Topolino konnte sich in der Zwischenzeit erholen und freut sich über seine zurückgewonnene Freiheit nach draussen gehen zu dürfen. Er ist natürlich überglücklich, auch den nervigen Halskragen wieder los zu sein. Wenn er nicht gerade auf Wanderschaft ist, leistet er uns „Unterstützung“ im Büro. So gut er eben kann. ;)

Topolino_GPS_Katzenhalsband_Feld

Topolino_GPS_Katzenhalsband_Mittel

Produktion

Vergangene Woche haben wir uns erneut mit unserem Produktionspartner getroffen. Sowohl auf unserer als auch auf dessen Seite konnten im Vorfeld des Meetings viele wichtige Punkte wie z.B. die Klebeverbindung der Kunststoffteile, Konstruktives in Bezug auf den Verschluss des Halsbandes oder auch das Labeling und das Verschliessen der HomeStation geklärt werden.

petTracer HomeStation Logo

Es wurde sehr viel Arbeit geleistet, um die Produktionsprozesse zu konzipieren und zu optimieren. Dies ist selbst für einen solch erfolgreichen und kompetenten Hersteller eine grosse Herausforderung, da eine beträchtliche Portion an Innovation nötig ist, um ein solches Halsband zu fertigen.

Derzeit experimentieren wir auch mit verschiedensten Designvarianten, im Wesentlichen was die Anbringung des Logos betrifft. Eine Idee ist, das petTracer Logo direkt in die Gussform für den Kunststoff zu integrieren. Hier haben wir einen rudimentären Test mit einem 3D Drucker gemacht.

Ausblick

Wir sind ein gutes Stück weitergekommen und werden bald den finalen Produktionstermin fixieren können.

So viel wissen wir bereits. Die Produktion wird definitiv „gestaffelt“ erfolgen, wobei der allererste Batch ausnahmslos unseren treuen Indiegogo-Backers vorbehalten ist.

Wir wünschen allen schöne Ostern und melden uns im April wieder.

Beste Grüsse
Alan & Claudio

Projektupdate Januar 2016

Wir sind mit vollem Elan ins neue Jahr gestartet und haben in verschiedenen Bereichen hart gearbeitet. Und es hat sich gelohnt! Doch der Reihe nach.

Genauigkeit der Spur

Wir konnten die Genauigkeit der Spur nochmals erhöhen und ehrlich gesagt sind wir selbst überrascht wie gut diese nun ist.

Spur_petTracer_GPSKatzenhalsband

Durch spezielle „Filter“ können wir Ungenauigkeiten des GPS’s ausmerzen und die Qualität des Signals auswerten. So sollte es nun kein Problem mehr sein, die Katze zu finden.

Testkatze

Leider gibt es nicht nur positive News. Unser Testkatze Topolino wurde Gebissen und musste zum Tierarzt, nachdem die Schwellung und auch das Fieber zunahmen.

Topolino3

Glücklicherweise befanden wir uns gerade in der Testphase und konnten ihn auffinden. Nach einer Kopfrasur, Drainage und Antibiotika befindet er sich auf dem Weg zur Besserung. Er hat derzeit jedoch Stubenarrest, was ihm gar nicht gefällt. Doch wir wollen ja nur das Beste für ihn.

Kostenoptimierung

Diesen Monat haben wir auch weitere Massnahmen ergriffen, um die Produktionskosten weiter zu optimieren. Die Besten und zuverlässigsten Komponenten einzusetzen hat auch seinen Nachteil, es schlägt sich im Preis nieder. Doch auch hier bewegen wir uns in die richtige Richtung.

Ladekontakte

Um den Ladezyklus zu verbessern (schnelleres Laden des Akkus) testen wir derzeit verschiedene Arten von Metallen und Legierungen. Dabei sind Goldkontakte natürlich sehr spannend, jedoch auch sehr teuer.

Firmware Updates

Wir prüfen derzeit eine Software-Update Funktion im Halsband. Dies bedeutet, dass bei einem sich im Einsatz befindenden Halsband, Updates der Software möglich wären. Das Produkt wird somit aufgewertet, da Nutzer des Halsbandes Verbesserungen (z.B. im Bereich Akku-Effizienz, Genauigkeit etc.) ohne grossen Aufwand erhalten können.

Stromsparverfahren

Nun sind wir soweit eine weitere „Lernrunde“ für Batteryunser Stromsparverfahren durchzuführen. Dabei geht es darum, via Software, das Katzenverhalten zu analysieren. Dies erlaubt uns noch bessere Werte für unser Stromsparverfahren zu eruieren und die Akkulaufzeit zu erhöhen.

Im nächsten Update können wir dann hoffentlich mehr zum potentiellen Liefertermin sagen.

Beste Grüsse
Alan & Claudio

Projektupdate November 2015

Vergangenen Monat haben wir die Schwerpunkte auf die Firmware, die Produktionsprozessentwicklung und Tests gelegt.Topolino_müde

Firmware

Durch verschiedenste Tests konnten wir die Konfigurationsparameter eruieren, welche benötigt werden, um unseren Stromspar-Algorithmus optimal einzustellen. Hierfür haben wir eine Lernsoftware geschrieben, welche „lernt“, wie sich Katzen verhalten und diese Informationen digital aufbereitet. Dies ist ein laufender Prozess und die Software wird sich über die kommenden Monate laufend weiter verbessern und optimieren.

Produktionsprozessentwicklung

Nachdem wir vor einigen Monaten feststellen mussten, dass unser vermeintlicher Serienproduzent doch nicht in der Lage ist, das petTracer GPS Katzenhalsband wie gewünscht herzustellen, machten wir uns auf die Suche nach neuen Herstellern. Durch den hohen Grad an Innovation des Produkts sind viele Hersteller nicht in der Lage, unser Prototypen-Halsband ohne erheblichen Mehraufwand in die Serienproduktion zu bringen. Wir begannen uns daher gezwungenermassen vermehrt selber um die Entwicklung des Produktionsprozesses zu kümmern und uns das notwendige Wissen anzueignen. In Zusammenarbeit konnten wir nun verschiedene seriöse Offerten erarbeiten und sind nun in der Schlussphase der Evaluation.

Tests

Wir haben uns entschieden einen erweiterten Feldtest im Januar durchzuführen, da wir doch erhebliche Designänderungen vorgenommen haben und unser Webportal etwas zu sehr vernachlässigt wurde. Wir möchten natürlich alle drei Hauptmodule (Firmware, Hardware, Webportal) wie auch das Gesamtsystem umfangreich prüfen bevor wir das „GO“ für die Nullserie geben.

Katze

Ausblick

Bis Ende Jahr wird die Firmware „eingefroren“. Das heisst keine weiteren „Major Releases“ mehr. Es werden nur noch Verbesserungen, jedoch keine Neu- bzw. Weiterentwicklungen vorgenommen.

Diese Woche werden spezielle Tests vorbereitet. Einerseits wird die Akkulebensdauer in einem Langzeittest eruiert (im Gegensatz zu Hochrechnungen). Das heisst wir werden ein Halsband permanent mehrere Wochen in Betrieb haben, nur um den Stromverbrauch zu verifizieren. Weiter wird ein „Biegetest“ gemacht, welcher unser Halsband mehrere hundert/tausend Mal hin und her biegt, um es auf seine Robustheit zu prüfen.

Im neuen Jahr wird als erstes unser Webportal auf den aktuellsten Stand gebracht. Zusätzlich müssen alle zeitkritischen Komponenten eingekauft werden und möglichst rasch die Werkzeuge für die Kunststoffverarbeitung hergestellt werden.

Wir haben noch genügend zu tun, also packen wir es an. :) Euch allen wünschen wir eine schöne Adventszeit.

Beste Grüsse
Alan & Claudio